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  • Julia Kuntz

Danke...? - 21. Feb 2017

Dankbarkeit ist eine tolle Erfindung. Dankbarkeit ist der Gegenspieler zu Zweifeln. Ich dachte immer, es wäre Glauben, aber mittlerweile bin ich eher davon überzeugt, dass es Dankbarkeit ist.


Oft zweifle ich an Gottes Liebe für mich. Ob er mich wirklich so sehr liebt? Und wirklich für immer? Und auch, wenn ich jetzt schon wieder Bockmist gebaut hab? Schon wieder dieselbe Sünde begangen habe, obwohl ich doch versprochen hatte, ich würd‘s nicht mehr machen? Egal, wie oft Gott mir sagt, dass er mich liebt und es mir auf so viele verschiedene Arten zeigt, ich kann es doch immer wieder ganz leicht anzweifeln.


Und dann habe ich aus einer Laune heraus angefangen, jeden Abend vorm zu Bett gehen aufzuschreiben, wofür ich an dem Tag dankbar bin. Kleinigkeiten. Nichts Besonderes. Einfach Dinge, die irgendwie nett waren. Und je mehr ich aufschrieb, umso bewusster wurde mir: Jede noch so kleine Kleinigkeit ist ein verstecktes „Ich liebe dich.“ Ein verstecktes „Ich bin real und ganz nah“ meines himmlischen Vaters. Und wie viele davon in all meinen Tagen stecken!


Dankbarkeit ist ein Augenöffner für die Nähe und Liebe Gottes. Und die sind Grundsteine unseres Glaubens. Wenn du nicht auf diese Grundsteine baust, wird dein Haus wackeliger werden, je höher du baust und einstürzen, wenn mal ein ordentlicher Sturm kommt. Ohne das Wissen, wie sehr wir geliebt sind und wie nahe uns Gott ist, nützt uns auch unsere restliche Theologie nichts.


Wenn du dir also mehr Glauben und mehr Gottvertrauen wünschst, mehr von seiner Liebe sehen und spüren willst - dann versuch dich mal in Dankbarkeit. Ganz praktisch. Für eine Woche lang. Probier‘s aus. Lass dich überraschen.

Bei mir hat‘s funktioniert.

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