• Julia Kuntz

Ein Klacks. - 30. März 2017

“...und mit was für einer unvergleichlich großen Kraft er für uns, die Glaubenden, am Werk ist. Es ist dieselbe gewaltige Stärke, mit der er am Werk war, als er Christus von den Toten auferweckte und ihm in der himmlischen Welt den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gab.” (Eph 1:19-20)


Keine Kraft, die wir haben oder die wir uns vorstellen können, kommt jemals Gottes wahrer Macht gleich. Wir sind beeindruckt von den Fortschritten der Wissenschaft, welche Krankheiten wir nun schon heilen können und was wir im Labor mittlerweile alles künstlich erschaffen können. Zu Recht, denn unsere Fähigkeiten sind in der Tat beeindruckend. Aber dennoch nichts im Vergleich zu Gottes alles übersteigender Kraft. Sie zu vergleichen wäre, wie ein Sandkorn mit dem Universum zu vergleichen. Geradezu lächerlich. Im Bruchteil einer Sekunde hat Gott das Universum geschaffen. Aus nichts. Allein durch sein Wort. Alles was existiert, hat er erschaffen. Da können wir nicht mithalten. Da lohnt sich der Vergleich schon fast nicht.


Aber wir müssen auch gar nicht mithalten, denn Gott sagt: “Bittet, so wird euch gegeben.” Wir müssen nicht alles aus eigener Kraft schaffen; wir dürfen und sollen um Hilfe bitten. Und wenn wir Gott um etwas bitten, ist er mit genau dieser unvergleichlich großen Kraft am Werk um unsere Bitte zu erfüllen. Mit einer Kraft, die Tote auferwecken kann. Wohlgemerkt Tote, die schon, wie Jesus, so einige Tage im Grab lagen und anfingen zu verwesen. Nichts ist Gott unmöglich; Tote auferwecken ist für seine Kraft ein Klacks. Was übersetzt soviel heißt wie: Es gibt nichts, was er nicht tun kann und nichts, was ihm im Weg stehen kann. Absolut nichts. Nichts. Nichts, was du dir jetzt ausdenken könntest, könnte ihn stoppen.


Und wenn das noch nicht ermutigend genug ist wenn wir beten, wären da auch noch Vers 21-22:

“Damit steht Christus jetzt hoch über allen Mächten und Gewalten, hoch über allem, was Autorität besitzt und Einfluss ausübt; er herrscht über alles, was Rang und Namen hat – nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Ja, Gott hat ihm alles unter die Füße gelegt, und er hat ihn, den Herrscher über das ganze Universum, zum Haupt der Gemeinde gemacht.”


Jesus hat nicht nur die Kraft, alles zu tun was er will, er hat auch alle Autorität es zu tun. Er ist der Herrscher über alles und alles muss ihm gehorchen. Was kann er nicht tun? Welches Gebet kann er nicht beantworten? Es gibt keine Umstände, die er nicht ändern kann. Das Wort “Unmöglich” kommt nicht in seinem Wortschatz vor. Und wie Paulus so schön sagt: “Was ergibt sich nun, wenn wir das alles bedenken? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?” (Röm 8:31)


Wenn wir beten, dann lasst uns unsere Augen aufheben zu unserem Gott, der für uns ist und uns gerne hilft. Lasst uns unsere Hoffnung auf seine unvergleichlich große Kraft, seine gewaltige Stärke setzen. Und vor allem: lasst uns anfangen zu beten, anstatt uns zu sorgen oder zu ärgern oder zu verzweifeln. Wer bittet, dem wird gegeben!

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