• Julia Kuntz

Gebetshaus - ein Name mit vielen Gesichtern.

Aktualisiert: 6. Mai 2021

Jedes Gebetshaus sieht anders aus - manche sind in riesigen Räumen, manche in kleinen, umgebauten Kellerwohnungen. Manche haben große Bühnen für ein Lobpreisteam, andere ein Klavier und ein Sofa.

Gott ruft die verschiedensten Menschen dazu, in den verschiedensten Umständen und an den verschiedensten Orten ein Gebetshaus zu bauen - und so hat jedes seine eigene Ausdrucksform!

Jeder Leiter und jedes Team bringen ihre ganz eigene Persönlichkeit mit ein, dekorieren den Raum nach ihrem Geschmack, suchen die Lobpreislieder aus, die in ihrem Umfeld gesungen werden und so weiter. Selbst das Alter macht einen Unterschied: ein 20jähriger geht Sachen ganz anders an als ein 50jähriger.


Zudem kommt noch dazu, in welchem Gemeinde-Kontext der Gebetsraum entsteht, denn jede Gemeinde hat ihre eigene Herangehensweise. Beispielsweise geht es in einer evangelischen Landeskirche oft ganz anders zu als in einer evangelikalen Pfingstgemeinde. Oder in einer Dorfgemeinde als einer Gemeinde in Berlin-Mitte - und all das überträgt sich.

Selbst das Bundesland macht einen Unterschied: katholisch-geprägtes Bayern oder doch der atheistisch-geprägtere Osten, oder vielleicht die Hessische Mitte?

Und wenn wir bei Bundesländern sind, dann sollten wir auch die Kultur erwähnen: ein deutsches Gebetshaus ist etwas ganz anderes, als ein südafrikanisches. Oder ein koreanisches.


Ein Gebetshaus ist wie ein Organismus: Es wächst ganz natürlich, basierend auf seinen Ressourcen und angepasst an sein Umfeld, aber trotzdem geführt von seiner DNA.


Und das ist es, was wir alle gemeinsam haben: Unsere grundlegende DNA. Wir sind ein Ort der Begegnung mit Gott. Der Gemeinschaft mit Gott. Deswegen nennen wir uns auch "Gebetshaus", denn Gebet ist Begegnung und Gemeinschaft mit Gott. Und das in einem Haus. Aus verständlicherweise praktischen Gründen ;)



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