• Julia Kuntz

Gebetshaus - ist das biblisch?

Die Frage stellt eigentlich jeder, der zum ersten Mal vom Gebetshaus hört. Ist das biblisch oder hat sich das einfach jemand ausgedacht? Gerade die Amerikaner sind doch für ihre Innovationen bekannt… ;)



Ich kann euch beruhigen - das Konzept eines Gebetshauses ist tatsächlich biblisch. Wir haben uns auch gar nichts neu ausgedacht, sondern einfach nur das wiederbelebt (und zugegebenermaßen etwas modernisiert), was David schon vor 3000 Jahren angefangen hat.


Bei der Frage, ob etwas “biblisch” ist, geht es um zwei Dinge:

  1. Gibt’s das in der Bibel so? Wurde das schon mal genau so gemacht?

  2. Sind die Werte auf denen es basiert, die Bestandteile sozusagen, biblische Werte?


Gibt’s das in der Bibel so?

Das Gebetshaus ist ein Konzept, das schon genau so mit Gebet und Musik (ok, ohne alles was uns der Strom heutzutage ermöglicht) von David eingeführt wurde und dann bis zu der endgültigen Zerstörung des Tempels auch tagtäglich umgesetzt wurde. Und selbst David hat sich das nicht einfach aus der Nase gezogen, sondern es von Gott selbst gezeigt bekommen (1. Chroniken 28, 12+19).

Und in Jesaja 56,7 sagt Gott selbst mit Blick auf die Zukunft: “...ich werde sie zu meinem heiligen Berg führen. Sie dürfen meinen Tempel betreten und sich an diesem Ort des Gebets von Herzen freuen. Sie dürfen auch auf meinem Altar Brand- und Schlachtopfer darbringen, und ich werde ihre Opfer annehmen. Denn mein Haus soll für alle Völker ein Haus des Gebets sein.”

Gott hat sich seinen Tempel als Haus des Gebets vorgestellt, ihn so eingeführt und hat auch nicht vor, von dieser Idee abzurücken.

(Die Gebetshausbewegung will nicht den Tempel ersetzen, sondern dieses Konzept und die damit verbundenen Werte ausdrücken und im Alltag zugänglich machen.)


Sind die Werte auf denen es basiert, die Bestandteile sozusagen, biblische Werte?

Ein Gebetshaus ist ein Ort, der dafür existiert, dass Christen zusammenkommen können um

  1. Gott anzubeten, am besten rund um die Uhr

  2. Gemeinsam zu beten und für andere in Fürbitte einzutreten

  3. Gott zu begegnen

  4. Gott zu suchen, sei es im Gebet, Lobpreis oder in seinem Wort

Bestimmt ist euch aufgefallen, dass all das biblische Konzepte und Werte sind, zu denen Gott uns sogar aufruft, immer wieder ermutigt und auch selbst den Weg dazu bereitet.



Gott möchte mit uns Gemeinschaft haben, genauso wie ganz am Anfang im Garten Eden. Darauf arbeitet er hin, dafür ist Jesus selbst gestorben.

“Alle sollen nun wissen, dass Gott seinen ewigen Plan durch unseren Herrn Jesus Christus verwirklicht hat. Jetzt können wir zu jeder Zeit furchtlos und voller Zuversicht zu Gott kommen, weil wir an ihn glauben.” (Epheser 3,11-12)

Wenn wir uns im Gebetsraum ganz bewusst Zeit für Gott nehmen, berührt und begeistert das sein Herz; wenn wir ihn suchen, wird er sich gerne von uns finden lassen und unsere Gebete beantworten (Psalm 37,4 und Jeremia 29,13).

Eines Tages wird die ganze Welt überfließen mit der Herrlichkeit Gottes und überall wird Lobpreis aufsteigen - warum sollten wir nicht jetzt schon ein Stück Zukunft in unsere Gegenwart holen?



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