• Julia Kuntz

Woche 6-8: Putzen, beten, anleiten: die Gebetshausschule. - 8. Aug 2018

Die Gebetshaus-Schule ist schon um. Es fing langsam an, alle trudelten ein, man schwatzte hier und da - und dann das erste Frühstück mit 80 Leuten! Seitdem ging es eng getaktet durch die Tage. Frühstück, Andacht, Unterricht, Übungsstunden, Mittagessen, Putzen, Lobpreisteam-Proben, Abendessen, Abwasch, Abendprogramm. Ich habe den Vorteil, dass ich mich als Mitarbeiter auch mal rausziehen konnte, das aber auch oft musste, um alles mögliche zu erledigen.

Ich war als Gebetsleitung, als Coach, einem Lobpreisteam zugeteilt. Im Unterricht und Abendprogramm waren die Studenten für sich, doch Nachmittags kamen wir für ca. 3,5h in Lobpreisteams zusammen um uns mit dem Lobpreis-und Gebetsmodel von IHOP auseinanderzusetzen, gemeinsam zu üben und zu experimentieren. Ich habe unseren Fübitter und Gebetsleiter angelernt und mitgeholfen, Struktur in die Proben zu bringen. Und auch, ein Brücke zwischen der Amerikanischen und der Europäischen Kultur zu schlagen ;-D

Zudem war ich aber auch dafür zuständig, dass alle Putz- und Küchenarbeiten während diesen drei Wochen liefen. Geschätzt habe ich fast jeden Tag zwei Stunden damit verbracht, Putzpläne zu schreiben, Leute zwischen Teams hin und her zu schieben, Fragen zu beantworten, mit dem Koch darüber zu verhandeln, welche Dicke für Wurstscheiben in unserem Budget liegt - und noch mehr Fragen zu beantworten.

Und wenn ich nicht im Lobpreisteam war, war ich in Mitarbeiterbesprechungen, Küchenbesprechungen, am Handy um noch mehr zu organisieren - oder auf meinem Zimmer, um dann noch mein eigenes Leben zu organisieren.

Es machte richtig Spaß, sich mit den verschiedenen Studenten zu unterhalten und sie zu ermutigen. Genauso machte es aber auch Spaß, sich nochmal ganz neu mit dem Gebetshaus-Model von Lobpreis und Gebet auseinanderzusetzen, das ja für mich sonst schon zum Alltag geworden ist.



Jk-2.png
  • Weiß Facebook Icon
  • YouTube - Weiß, Kreis,
  • Weiß Instagram Icon